Die „V“ – Atmung
Die „V“ – Atmung

Die „V“ – Atmung

Es gibt Zeiten in denen wir uns ausgepowert fühlen und einfach ausruhen wollen, aber unsere Lebensumstände lassen es in diesem Moment (noch) nicht zu. Um zu Atmen müssen wir nichts tun, auch in der Meditation streben wir ja eher dem Gefühl zu, dass „es“ uns atmet. Dennoch birgt die Atmung, wenn wir sie uns bewusst machen, ein enormes Energiepotenzial. Das hat mehrfache Gründe: Wenn wir gestresst sind, atmen wir eher flach. Mit dem Bewusstmachen der Atmung, vertiefen wir diese, was uns neues „Prana“, also Lebensenergie schenkt. Der Parasympatikus wird aktiv, unsere Bauchorgane werden massiert und so lösen sich körperliche und seelische Spannungen. Auch die Zunge entspannt mit der Bauchatmung, wir sind wieder im (Atem-)Fluss, möglicherweise kommen wir damit auch in eine angenehmere Sprechlage, was sich entspannt auf uns selbst und unser Gegenüber auswirkt. Das ist besonders in Lehrberufen und sonstigen Berufen, in denen viel gesprochen wird, ein Plus. Wenn wir uns die Atmung bewusst machen, achten wir auch darauf, welche Luft wir atmen. Um einmal tief durchzuatmen, tut es gut, nach Draußen an die frische Luft zu gehen, einen Moment bei sich selbst anzukommen und sich körperlich und fühlend mit dem Prinzip „Aufnehmen“ und „Loslassen“ auseinanderzusetzen. Hier möchte ich Dir an dieser Stelle eine Übung (die V-Atmung) mitgeben, die sich positiv auf Deine Haltung und auf Deine Atmung auswirken wird:

Du kannst natürlich immer wenn du bei der Arbeit oder zu Hause daran denkst, dir Dein Atmen bewusst machen und hast damit schon an Lebensenergie gewonnen.

Die V-Atmung ist auch wunderbar, wenn Du viel sitzt. Wenn wir flach atmen, liegt das oft auch an einer „schlechten“ Haltung. Vor dem Bildschirm hockend ergibt sich meist keine Haltung die für gutes und gesundes Atmen förderlich ist. Deshalb:

Die V-Atmung

funktioniert im Stehen, Sitzen oder Liegen:

  • Atme tief durch die Nase ein und strecke Deine Arme nach oben zu einem „V“. Wenn Du sitzt oder stehst, dehne dich dabei nach oben, öffne deinen Brustkorb nach vorne, neige dich, wenn du möchtest leicht zurück. Spreize auch Deine Finger und strecke Dich bis in die Fingerspitzen in die Länge.
  • Atme dann langsam und vollständig durch die Nase aus, während Du Deine Arme allmählich senkst und schließlich auf den Bauch legst.
  • Lass die Luft nun von allein einströmen und spüre mit Deinen Handflächen, wie sich Dein Bach füllt. Schließe die Augen und bleibe für einige Atemzüge bei der Bauchatmung.
  • Wenn Du möchtest, strecke Dich anschließend erneut nach oben und beginne wieder von vorne.

Wie fühlst Du Dich nach dieser einfachen Körper – Atem- Übung?

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